Sodbrennen oder wie der schlaue Mediziner sagt Refluxösophagitis ist eine lästige Erscheinung von der ich immer öfter im Bekanntenkreis höre. Deshalb hier mal ein kleiner Betrag, der hoffentlich etwas Linderung verschafft.
Refluxösophagitis setzt sich zusammen aus den Begriffen Reflux (Rückfluss) und Ösophagus (Speiseröhre) und beschreibt den Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird der Rückfluss durch einen Muskelring am unteren Ende der Speiseröhre verhindert, da dieser sich schließt, wenn die Nahrung von oben diese Passage durchlaufen hat.
Warum dieser Muskelring seine Funktion nicht voll erfüllt, dafür gibt es verschiedene Gründe. Es kann an der Größe der Mahlzeit, an deren Häufigkeit oder an einem vorhandenen Übergewicht liegen. Also hier gilt auch wieder: Soviele Menschen wie es gibt, soviele Gründe kann es geben ;-) !
Aber jetzt genug der Theorie, lieber her mit ein paar wirkungsvollen Maßnahmen, um den Brand zu löschen.
Da wären Kleinigkeiten wie den Kopf/Oberkörper etwas erhöht betten, wenn es ins Traumland geht.
Man kann natürlich die Mahlzeiten aufteilen in mehrere kleine Mahlzeiten, die die Säure im Magen nicht so sehr nach oben drücken. Diesen Tipp sollte man auch vor allem am Abend beachten.
Bei wem der Leidensdruck so hoch ist, der kann natürlich auch probieren, sein Körpergewicht zu reduzieren, um den Bauch etwas zu entspannen.
Weiter sollte man auf Nahrungsmittel achten, die die Aktivität des Muskelrings wieder anregen. Dabei handelt es sich vor allem um eiweißreiche Lebensmittel wie Milch, Quark und Jogurt.
Im gleichen Zug sollten natürlich Lebensmittel vermieden werden, die die Muskelaktivität einschränken. Der Übeltäter Nummer 1 ist hier Alkohol. Der Zungenlockerer lockert nicht nur die Zunge sondern auch den Muskelring der Speiseröhre und damit nicht genug der Nachteile. Alkohol trinkt man ja auch im Idealfall abends, wodurch das nächtliche Sodbrennen wieder ein Tor erzielt. Es sollten allerdings auch Lebensmittel wie Kaffee, Tee, alle zuckerhaltigen Getränke und fettreiche Speisen gemieden werden.
Wenn diese Tipps alle nicht helfen, scheut nicht den Gang zum Hausarzt, der kann sicherlich mit Pillen helfen.