Es passt zwar nicht gerade zu unserem aktuellen Wetter, aber trotzdem möchte ich einmal einige Tipps geben um Sonnenbrand vorzubeugen.
Diese Tipps richten sich vor allem auf die Zeit, bevor man sich der Sonne aussetzt. Im Winter hat die verstärkte Einnahme von ß-Carotin keinen großen Sinn. Genau darum geht es nämlich, sich einen Speicher an ß-Carotin aufzubauen, wenn man zu den gefährdeten Hauttypen (z.B. Menschen mit roten Haaren) gehört.
ß-Carotin ist eine Vorstufe zum Vitamin A und hat im menschlichen Körper die Eigenschaft, dass es in der Haut „antioxidativ“ wirkt. Das bedeutet aber nichts anderes, als dass die Haut nicht schneller altert. Außerdem hat ß-Carotin auch die Funktion den Immunhaushalt des Körpers positiv zu beeinflussen und anzuregen.
Um Sonnenbrand vorzubeugen wird in der Fachliteratur empfohlen eine Menge von 30mg ß-Carotin über einen Zeitraum von 6-10 Wochen vor dem Sonnenvergnügen zu sich zu nehmen. Aber wer kann sich schon vorstellen wieviel 30mg ß-Carotin sind?
Um diese Frage zu beantworten muss ich erst einmal sagen, dass ß-Carotin in jeder Pflanze vorkommt, die in der Sonne wächst und Chlorophyll (Blattgrün) bildet. Also kann man schon einmal grundlegend alles essen, was grüne Blätter hat, z.B. Salat und Spinat. Wir Deutschen essen allerdings, bedingt durch unsere geographische Lage, nur soviel Gemüse, dass wir auf eine Aufnahme von 1mg kommen. Bei uns wachsen halt nicht immer Salate.
Bevor ich jetzt allerdings Empfehle die Lücke zu 30mg ß-Carotin mit Pillen oder ähnlichem Schund auszugleichen, möchte ich eine Liste von Obst und Gemüse zu geben, damit sich jeder seine Lieblingskomponenten zum Sonnenschutz zusammenstellen kann.


Quelle: S. 122 Ernährungsmedizin 3., erweiterte Auflage – Thieme Verlag

Also lasst abwechslungsreich einige Lebensmittel in eure tägliche Ernährung einfließen und dann habt Spaß in der Sonne. Wenn sie mal wieder zu sehen ist.