Erstellt am June 14th, 2008 von Hendrik
In der Zeitschrift Scientific American ist ein Artikel erschienen, der die gesundheitsfördernde Wirkung des bloggen beschreibt. Auf deutsch wird der Inhalt noch einmal auf gulli news wiedergegeben.
Für mich ist es auch schon lange klar, dass bloggen eine befreiende Wirkung für die Psyche hat. Früher schrieb man Tagebuch, heute teilt man seine Meinung, aber auch seine Gefühle allen mit. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, wieviel regelmäßige Leser der eigene Blog hat, es geht einfach darum, “sich etwas von der Seele zu schreiben”.
Also auch ohne bunte Hirnbilder ist klar, bloggen ist gut für die Psychohygiene.
Erstellt am July 30th, 2007 von Hendrik
Sodbrennen oder wie der schlaue Mediziner sagt Refluxösophagitis ist eine lästige Erscheinung von der ich immer öfter im Bekanntenkreis höre. Deshalb hier mal ein kleiner Betrag, der hoffentlich etwas Linderung verschafft.
Refluxösophagitis setzt sich zusammen aus den Begriffen Reflux (Rückfluss) und Ösophagus (Speiseröhre) und beschreibt den Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird der Rückfluss durch einen Muskelring am unteren Ende der Speiseröhre verhindert, da dieser sich schließt, wenn die Nahrung von oben diese Passage durchlaufen hat.
Warum dieser Muskelring seine Funktion nicht voll erfüllt, dafür gibt es verschiedene Gründe. Es kann an der Größe der Mahlzeit, an deren Häufigkeit oder an einem vorhandenen Übergewicht liegen. Also hier gilt auch wieder: Soviele Menschen wie es gibt, soviele Gründe kann es geben
!
Aber jetzt genug der Theorie, lieber her mit ein paar wirkungsvollen Maßnahmen, um den Brand zu löschen.
Da wären Kleinigkeiten wie den Kopf/Oberkörper etwas erhöht betten, wenn es ins Traumland geht.
Man kann natürlich die Mahlzeiten aufteilen in mehrere kleine Mahlzeiten, die die Säure im Magen nicht so sehr nach oben drücken. Diesen Tipp sollte man auch vor allem am Abend beachten.
Bei wem der Leidensdruck so hoch ist, der kann natürlich auch probieren, sein Körpergewicht zu reduzieren, um den Bauch etwas zu entspannen.
Weiter sollte man auf Nahrungsmittel achten, die die Aktivität des Muskelrings wieder anregen. Dabei handelt es sich vor allem um eiweißreiche Lebensmittel wie Milch, Quark und Jogurt.
Im gleichen Zug sollten natürlich Lebensmittel vermieden werden, die die Muskelaktivität einschränken. Der Übeltäter Nummer 1 ist hier Alkohol. Der Zungenlockerer lockert nicht nur die Zunge sondern auch den Muskelring der Speiseröhre und damit nicht genug der Nachteile. Alkohol trinkt man ja auch im Idealfall abends, wodurch das nächtliche Sodbrennen wieder ein Tor erzielt. Es sollten allerdings auch Lebensmittel wie Kaffee, Tee, alle zuckerhaltigen Getränke und fettreiche Speisen gemieden werden.
Wenn diese Tipps alle nicht helfen, scheut nicht den Gang zum Hausarzt, der kann sicherlich mit Pillen helfen.
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Diät,
Medizin
Erstellt am July 29th, 2007 von Hendrik
Es passt zwar nicht gerade zu unserem aktuellen Wetter, aber trotzdem möchte ich einmal einige Tipps geben um Sonnenbrand vorzubeugen.
Diese Tipps richten sich vor allem auf die Zeit, bevor man sich der Sonne aussetzt. Im Winter hat die verstärkte Einnahme von ß-Carotin keinen großen Sinn. Genau darum geht es nämlich, sich einen Speicher an ß-Carotin aufzubauen, wenn man zu den gefährdeten Hauttypen (z.B. Menschen mit roten Haaren) gehört.
ß-Carotin ist eine Vorstufe zum Vitamin A und hat im menschlichen Körper die Eigenschaft, dass es in der Haut „antioxidativ“ wirkt. Das bedeutet aber nichts anderes, als dass die Haut nicht schneller altert. Außerdem hat ß-Carotin auch die Funktion den Immunhaushalt des Körpers positiv zu beeinflussen und anzuregen.
Um Sonnenbrand vorzubeugen wird in der Fachliteratur empfohlen eine Menge von 30mg ß-Carotin über einen Zeitraum von 6-10 Wochen vor dem Sonnenvergnügen zu sich zu nehmen. Aber wer kann sich schon vorstellen wieviel 30mg ß-Carotin sind?
Um diese Frage zu beantworten muss ich erst einmal sagen, dass ß-Carotin in jeder Pflanze vorkommt, die in der Sonne wächst und Chlorophyll (Blattgrün) bildet. Also kann man schon einmal grundlegend alles essen, was grüne Blätter hat, z.B. Salat und Spinat. Wir Deutschen essen allerdings, bedingt durch unsere geographische Lage, nur soviel Gemüse, dass wir auf eine Aufnahme von 1mg kommen. Bei uns wachsen halt nicht immer Salate.
Bevor ich jetzt allerdings Empfehle die Lücke zu 30mg ß-Carotin mit Pillen oder ähnlichem Schund auszugleichen, möchte ich eine Liste von Obst und Gemüse zu geben, damit sich jeder seine Lieblingskomponenten zum Sonnenschutz zusammenstellen kann.
Quelle: S. 122 Ernährungsmedizin 3., erweiterte Auflage – Thieme Verlag
Also lasst abwechslungsreich einige Lebensmittel in eure tägliche Ernährung einfließen und dann habt Spaß in der Sonne. Wenn sie mal wieder zu sehen ist.
Erstellt am July 15th, 2007 von Hendrik
Dieser Betrag ist vor allem Frauen gewidmet, die es kennen wenn jetzt im Sommer, also wenn es heiß wird, die Füße oder auch die Hände anschwellen.
Diese Erscheinung tritt noch öfter auf, wenn man vor allem stehenden Tätigkeiten nachgeht und kommt durch Wasseransammlungen in den jeweiligen Extremitäten. Grundsätzlich sollten so etwas mit Hilfe eines Arztes abgeklärt werden. Es kann sich dabei auch um Herzerkrankungen handeln. Meist ist dieses Phänomen allerdings durch Schwankungen im Hormonhaushalt zu erklären.
Wer einmal etwas Genaueres über die Zusammensetzung des Körpers wissen will kann ja bei Wikipedia nachsehen.
An dieser Stelle möchte ich ein paar gute Hausmittel empfehlen, die man natürlich gern mal ausprobieren kann.
Ein sehr sanfter Weg das überschüssige Wasser los zu werden oder zumindest zu mindern ist eine Kur mit Brennnesseltee. Hier kann man ruhig etwas mehr trinken, da die Wirkung des Tees nicht so stark ist. Findet einfach selbst eure individuelle Menge heraus.
Eine weiter wirklich wichtige Maßnahme, die man auch allgemein befolgen sollte ist es flache Schuhe zu tragen. Hohe Schuhe verschieben nur das Fußbett und mindern die Durchblutung, was natürlich nicht besonders hilfreich ist, wenn Wasser aus den Beinen abtransportiert werden soll.
Als letzte Maßnahme kann ich allen Angesprochen empfehlen mal eine „Tageskur“ mit Reis, Spargel und viel Wasser zu machen. Dabei wird der Körper entschlackt und man sollte bald unbeschwert durch den Sommer gehen.
Ich denke die beschrieben Maßnahmen sind auf jeden Fall besser als irgendwelche entwässernde Pillen und Pulver. Man sollte es auf jeden Fall auf einen Versuch ankommen lassen, wann man unter geschwollenen Gliedern leidet.
Erstellt am July 13th, 2007 von Hendrik
Mit dem heutigen Beitrag möchte ich wieder die Brücke zum Thema Essen und damit leider zum untrennbaren Thema Abnehmen schlagen.
Ich wollte mich auch mal wieder etwas in Form bringen und vor allem etwas für meinen Rücken tun, da ich zurzeit sehr viel sitze und meine Diplomarbeit schreibe.
Als alte Wasserratte zog es mich also ins Schwimmbad, da wollte ich möglichst gelenkschonend etwas für die Muskulatur tun. Nach ca. einer Stunde Brustschwimmen ging es mir auch wirklich gut, bis zum Abend. Auf einmal bekam ich tierische Schmerzen am Knie, an der Innenseite direkt unter der Kniescheibe. Erst dachte ich mir, vom Schwimmen kann es ja wohl nicht sein, dass ist doch so schonend und wird immer empfohlen, selbst wenn gar nichts mehr geht.
Am nächsten Morgen, das Knie schmerzte kaum noch, wieder ab ins Schwimmbad. Nach den ersten Schwimmzügen hatte ich wieder höllische Schmerzen, die dann aber zum Glück relativ schnell zurück gingen, nachdem ich in den Kraulstil wechselte.
Heute habe ich mal etwas im Internet recherchiert und bin darauf gestoßen, dass Brustschwimmen die gefährlichste Schwimmart ist, zumindest wenn man die Technik nicht 100%ig beherrscht.
Es wurde sogar ein Arzt bei abnehmen.com zitiert: “Bevor sie Brustschwimmen gehen, gehen sie lieber gar nicht ins Schwimmbad!”
Im Endeffekt ist es wohl so, dass die Innenbänder am Knie sehr stark beansprucht werden, und wenn diese eh schon geschwächt sind, sei es durch Haltungsschäden oder Übergewicht, dann kommt es relativ schnell zu den oben beschriebenen Schmerzen.
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Medizin,
Sport
Erstellt am May 24th, 2007 von Hendrik
Heute muss ich einen kurzen Abstecher in die Welt des Radsports machen. Der Grund dafür ist wirklich die sehr emotionale Pressekonferenz des Team Telekom heute am 24.05.07.
Vor allem hat mich das Statement von Erik ZABEL bewegt. Ich möchte Ihm hiermit meinen Respekt aussprechen für sein, in meinen Augen, sehr ehrlichen Aussagen. Ich hoffe seine Worte fallen auf fruchtbaren Boden und schützen wirklich zukünftige Fahrer davor, in diesen Dopingsumpf einzutauchen, der meines Erachtens nicht nur ein Problem des Radsports sondern auch anderer Sportarten ist.
Erik ZABEL und Rolf ALDAG haben in dieser Pressekonferenz wirklich eine Charakterstärke bewiesen, die den „ganz großen“ wie Jan ULLRICH und Lance ARMSTRONG leider fehlt.
Vielen Dank für eure ehrlichen Worte
Erik ZABEL und Rolf ALDAG
PS: Die Pressekonfernz werde ich nach Möglichkeit nachliefern!
Erstellt in:
Medizin,
Sport
Erstellt am May 21st, 2007 von Hendrik
Ich möchte noch einmal etwas zu dem Thema “Die Deutschen sind das dickste Volk Europas” schreiben, da diese nichtssagende Statistik ja in aller Mund und in allen Medien zu Hauf zitiert wird.
Diese Statistik basiert auf einer Telefonumfrage in Deutschland, und man hat bei der Auswertung einfach mal angenommen, dass die Deutschen ja eh lügen und ihr Gewicht geringer angeben als es tatsächlich ist. So hat man es um der Wahrheit näher zu kommen einfach mal aufgestockt. (Herr Schäuble hätte sicherlich gesagt: “Ich wusste es die Deutschen lügen, lasst mich die Unschuldsvermutung abschaffen!”)
So weite so gut, zumindest hat diese ganze Diskussion RTL2 wieder dazu veranlasst ihr Sendung mit dem Menschenverachtenden Titel “Liebling wir bringen die Kinder um” wieder ins Programm aufzunehmen.
Das freut mich, da haben unsere Politiker doch wenigstens geschafft ein paar Arbeitsplätze zu sicher. Die Redakteure solcher Sendungen wird es freuen!
Zu guter letzt möchte ich gern einmal erfahren ob sich die Arbeit der Redakteure auch lohnt und ech solche Ernährungssendungen auch gefallen. Deshalb hab ich grad mal eine kleine Umfrage gestartet, die 45 Tage läuft.
Also votet fleißig. Ich bin mal auf das Ergebnis gespannt!
Erstellt am May 15th, 2007 von Hendrik
Und hier sieht man mal, wie Fastfood auch auf das Nervensystem schlagen kann.
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Ist nur ein kleiner Spaß.
Erstellt am May 11th, 2007 von Hendrik
Ich muss ja schon sagen, da hat sich die Bundesregierung ja auf aller aktuellste Daten berufen – Bundesgesundheitssurvey 1998.
Es ist doch wirklich kaum zu glauben, man versucht den Bürgern den Spaß am Essen mit 10 Jahre alten Daten zu verdreben.
Mal ein kleiner Gedankenanstoß, wie wäre es mal mit einer neuen Datenerhebung, bevor man so ins Leben der Anderen eingreift.
Zu allem Übel kommt dann auch noch dazu, dass für Erwachsene nur die Daten der bis 78-Jährigen herangezogen wurden. Zählen die über 80-Jährigen jetzt nichts mehr, oder wie soll ich das verstehen?
Dieser Bevölkerungsteil macht heute doch schon einen erheblichen Anteil der Bevölkerung aus, und sein Einfluss wird ja bekanntlich in den nächsten Jahren noch zunehmen.
Wie ich schon öfters gehört habe, scheint es wirklich so zu sein, das die deutsche Regierung immer mehr an das römischen Konzept “Brot und Spiel” anknüpft um so von den Problemen abzulenken die den Staat zunehmend bröckeln lassen.
Wenn man die Menschen mit solchen publizistischen Aktionen beschäftigt bekommen diese wenigstens nicht die nächste Steuer mit, die wieder für irgendeinen Blödsinn eingeführt wird.
Erstellt am March 14th, 2007 von Hendrik
Helicobacter pylori ist ein sehr anhängliches Bakterium, das die Menschen scheinbar schon seit 60.000 Jahren begleitet. Forscher haben gezeigt, dass die Menschen bereits vor Jahrtausenden, als sie von Afrika aus die Welt besiedelten, die Mikrobe in sich trugen. 08.03.2007 “Es spricht alles dafür, dass sich Helicobacter pylori gleichzeitig mit dem anatomisch modernen Menschen von Afrika aus verbreitet hat”, sagt Professor Dr. Sebastian Suerbaum, Leiter der Medizinische Hochschule Hannover (MHH)-Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit Helicobacter pylori, dem bakteriellen Erreger, der zu Magengeschwüren und Magenkrebs führen kann, infiziert. Die Wissenschaftler untersuchten repräsentative DNA-Sequenzen von 769 Helcobacter pylori-Bakterien aus 51 Ländern und verglichen die Muster mit denen in DNA-Proben vom Menschen. “Es ist eindrucksvoll, wie präzise sich menschheitsgeschichtliche Ereignisse in der Populationsstruktur von Helicobacter pylori abgebildet haben”, erklärt Professor Suerbaum. Das Erbgut der Mikrobe verhält sich dabei wie ein Anhängsel an das menschliche Erbgut: Wenn sich eine Population von Menschen durch Völkerwanderungen von anderen Populationen entfernt hat, spiegelt sich das auch in ihrem Erbgut wider – und im Erbgut ihrer Magen-Bakterien. Je länger die zurückgelegten Wanderungswege sind, desto größer ist auch der Unterschied im Erbgut. Helicobacter pylori existiert in sechs genetisch unterschiedlichen Haupttypen: drei afrikanischen, zwei asiatischen und einem europäischen Typ. “Wir konnten bei der Entwicklung dieser Typen und bei der Entwicklung der Menschheit so große Ähnlichkeiten feststellen, dass alles für eine parallele Evolution von Mensch und Mikrobe spricht”, sagt Professor Suerbaum. “Unsere Arbeit hilft bei der Entwicklung neuer Impfstoffe”, sagt Professor Suerbaum, da die Helicobacter-Typen unterschiedlich virulent seien und Impfstoffe möglichst gegen alle auf der Welt verbreiteten virulenten Erreger schützen sollten.
MEDICA.de; Quelle: Medizinische Hochschule Hannover